Harz – Achtermannshoehe
Winterwanderung zur Achtermannshoehe im Nationalpark Harz. Schneebedeckte Wälder, weite Aussichten und stille Natur.
Januar 2022. Nach einer Nacht mit starkem Schneefall brechen wir früh auf – die Straßen noch kaum geräumt, die Wälder um Braunlage still und weiß. Ziel ist die Achtermannshoehe, mit 926 Metern einer der markantesten Gipfel im Nationalpark Harz und einer meiner liebsten Winterziele überhaupt.
Der Aufstieg vom Königkrug führt durch dichten Fichtenwald, der unter der Schneelast fast knistert. Immer wieder brechen Äste – ein Geräusch, das man im Sommer hier nie hört. Die Loipe ist kaum gespurt, der Schnee hoch und unberührt. Genau so soll es sein.
Oben auf dem Gipfel öffnet sich der Blick weit über das Hochharz. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Brocken, der sich an diesem Morgen mit einem letzten Schleier aus Nebel verhüllt. Der Wind kommt scharf aus Nordwest, die Temperatur liegt bei minus acht Grad – perfektes Licht für die Kamera, hartes Licht für die Finger.
Diese Tour ist für mich ein gutes Beispiel dafür, was den Harz im Winter ausmacht: keine spektakulären Gipfel wie in den Alpen, aber eine Ruhe und eine Ursprünglichkeit, die man in Deutschland selten findet. Kein Lift, keine Massen, nur Wald, Schnee und Weite.
Die Bilder dieses Albums zeigen den Aufstieg vom Königkrug, den Gipfelbereich der Achtermannshoehe sowie den Abstieg zurück ins Tal – insgesamt knapp 14 Kilometer mit etwa 350 Höhenmetern. Aufgenommen mit der Nikon D200 und der Sony A1.

















































